Projekt „INTKA“
INTKA – Integration durch Karriere
Neue Perspektiven für geflüchtete Frauen und Migrantinnen
Mit dem Modellprojekt INTKA – Integration durch Karriere unterstützt die AWO Rheingau-Taunus-Kreis (AWO RTK) geflüchtete Frauen und Migrantinnen gezielt auf ihrem Weg in Ausbildung und Beschäftigung. Das dreijährige Projekt wird durch das Landesprogramm „WIR“ des Hessischen Ministeriums für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales, den Rheingau-Taunus-Kreis sowie im ersten Projektjahr (2025) durch die Randstad Stiftung gefördert.
Individuelle Unterstützung für den erfolgreichen Berufseinstieg

INTKA stärkt die beruflichen Chancen der Teilnehmerinnen durch praxisnahe Coachings – sowohl in kleinen Gruppen als auch in individuellen Beratungsgesprächen. Dabei werden wichtige Kompetenzen vermittelt, die den Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt erleichtern.
Zu den Schwerpunkten gehören:
- Vorbereitung auf Termine beim Jobcenter und der Agentur für Arbeit
- Unterstützung bei der digitalen Jobsuche
- Orientierung auf den Online-Portalen von Jobcenter und Arbeitsagentur
- Vermittlung digitaler Kompetenzen und selbstständiger Recherchefähigkeiten
- Vorbereitung auf Bewerbungen und Vorstellungsgespräche
- Einführung in die Arbeitswelt und Arbeitsetikette in Deutschland
Ziel ist es, Hemmschwellen abzubauen, Selbstvertrauen zu stärken und die Frauen dabei zu unterstützen, die vorhandenen Beratungs- und Förderangebote eigenständig zu nutzen.
Brücke zwischen Arbeitssuchenden und Jobcenter
Ein besonderer Schwerpunkt von INTKA liegt auf der engen Zusammenarbeit mit den lokalen Jobcentern. Die Teilnehmerinnen werden von qualifizierten Coaches individuell begleitet und gezielt auf wichtige Gespräche vorbereitet. Dabei werden Abläufe erklärt, Erwartungen besprochen und wichtige Begriffe verständlich vermittelt. So schafft INTKA eine wichtige Brücke zwischen Arbeitssuchenden und den Institutionen des Arbeitsmarktes.
Der WORK Club – Vernetzung und gegenseitige Unterstützung
Ergänzt wird das Angebot durch den WORK Club, ein interkulturelles Austausch- und Netzwerkformat. Hier können die Teilnehmerinnen Erfahrungen teilen, Kontakte knüpfen und sich gegenseitig unterstützen. Mentoring, Austausch und Gemeinschaft fördern die persönliche und berufliche Entwicklung – auch über die erfolgreiche Aufnahme einer Ausbildung oder Beschäftigung hinaus.
Zusätzlich erhalten die Teilnehmerinnen Schulungen zur Nutzung digitaler Angebote, beispielsweise:
- BERUFENET
- Check-U
- eService der Bundesagentur für Arbeit
- Veranstaltungsdatenbanken für Bildungs- und Berufsmessen
- Bewerbungs-Checklisten
- Online-Stellenbörsen und Jobsuche
- Vor Ort im Rheingau-Taunus-Kreis
INTKA richtet sich insbesondere an geflüchtete Frauen mit Bleibeperspektive sowie an Migrantinnen. Das Projekt ist an sechs Standorten im Rheingau-Taunus-Kreis vertreten:
- Aarbergen
- Bad Schwalbach
- Idstein
- Oestrich-Winkel
- Taunusstein
- Walluf
Gemeinsam schaffen wir neue Perspektiven und unterstützen Frauen dabei, hier ihren beruflichen Weg erfolgreich zu gestalten.
